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Ausgezeichnet für die Natur

Unser Engagement für mehr Nachhaltigkeit

EU Ecolabel

Das EU Ecolabel wurde im Jahre 1992 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen und kennzeichnet umwelt-freundliche Produkte und Dienstleistungen auf dem europäischen Markt. Das Zertifizierungssystem wird in Deutschland vom Umweltbundesamt (UBA) und von der RAL gGmbH als zuständige Stelle verwaltet. Von dieser unabhängigen Stelle wer-den Produkte und Dienstleistungen, die mit dem EU Ecolabel ausgezeichnet sind, auf die Einhaltung strenger ökologischer und gebrauchstauglichkeitsbezogener Kriterien geprüft. Dabei werden alle Zyklen eines Produktes von der Herstellung über die Nutzung bis hin zur Entsorgung berücksichtigt.

Weitere Informationen finden Sie auf www.eu-ecolabel.de

 

 

Forest Stewardship Council®

Die international tätige Organisation wurde 1993 im Anschluss an den Umweltgipfel in Rio de Janeiro gegründet. Sie setzt sich aus Mitgliedern von Umwelt- und Entwicklungsverbänden, Gewerkschaften sowie Vertretern aus der Forstwirtschaft und Holzindustrie zusammen. Der FSC® erstellt Zertifikate für Holz und Holzprodukte, die aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammen. Dazu zählen auch Holzfasern, der Rohstoff für die Papierherstellung. Um zertifiziert zu werden, müssen zehn weltweit einheitliche Prinzipien erfüllt sein – unter anderem die Einhaltung relevanter Gesetze, Bemühungen zum Erhalt der ökologischen Funktionen der Wälder und die Berücksichtigung traditioneller Nutzungsrechte der Ureinwohner. Alle Vorgaben gehen dabei weit über gesetzliche Regelungen hinaus. Die FSC®-Prinzipien werden von den nationalen FSC®-Arbeitsgruppen an die jeweiligen länderspezifischen Gegebenheiten angepasst. So schreibt der deutsche FSC®-Standard insgesamt 15 Kriterien vor, wie bspw. das Verbot von Pestiziden, Bioziden und Düngemitteln, den Verzicht auf Kahlschläge und die Förderung der Artenvielfalt. Der FSC® zertifiziert alle Glieder einer Produktionskette: von Forstbetrieben über Transport- und Lagerhaltungsunternehmen bis hin zu Herstellern und Händlern.

Weitere Informationen finden Sie auf www.fsc.org

 

 

Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes

Auch das PEFC kennzeichnet Holz und Holzprodukte aus nachhaltiger Waldwirtschaft. Dabei orientieren sich die Vergabeanforderungen, die 1993 von den europäischen Forstministerien entwickelt wurden, eng an den Kriterien zum schonenden Umgang mit Wäldern. Verliehen wird das Zertifikat seit 2000 durch einen Zusammenschluss europäischer Waldbesitzer, hierzulande vertreten durch den PEFC Deutschland e.V. Neben dem FSC®-Logo gehört das PEFC-Zertifikat in Europa zu den häufigsten Förderprogrammen ökologischer Forstbewirtschaftung. Der größte Unterschied zur FSC®-„Konkurrenz“: Nicht einzelne Waldbesitzer erhalten die Berechtigung, das Logo zu führen, sondern die Erlaubnis wird an ganze Regionen vergeben. Das soll eine „Zertifizierungsbürokratie“ verhindern. Gleichzeitig möchte das PEFC damit die europäische Forstwirtschaft stärken, die — im Gegensatz etwa zur Waldwirtschaft in tropischen Wäldern — durch kleinteiligere Strukturen gekennzeichnet ist.

Weitere Informationen finden Sie auf www.pefc.org

 

 

Der Blaue Engel

Der Blaue Engel ist die erste und älteste umweltschutzbezogene Kennzeichnung der Welt für Produkte und Dienstleistungen. Sie wurde 1977 auf Initiative des Bundesministers des Inneren und durch den Beschluss der Umweltminister des Bundes und der Länder ins Leben gerufen. Und zwar als ein marktkonformes Instrument der Umweltpolitik, mit dem auf freiwilliger Basis die positiven Eigenschaften von Angeboten gekennzeichnet werden. Damit fügt es sich in den Leistungswettbewerb um die bestmöglichen ökologischen Eigenschaften von Produkten und Dienstleistungen ein. Und das mit wachsendem Erfolg: 1978 wurden die ersten sechs Vergabegrundlagen von der Jury Umweltzeichen verabschiedet. Heute tragen rund 3.700 Produkte und Dienstleistungen in 80 Produktkategorien den Blauen Engel. Sind die ökologisch besten Produkte zum Standard geworden, hat der Blaue Engel seine Wirkung erzielt.

Weitere Informationen finden Sie auf www.blauer-engel.de

 

 

Klimaneutrales Papier

Als “klimaneutral” bezeichnet man Unternehmen, Prozesse oder Produkte, deren unvermeidbare Treibhausgasemissionen berechnet und durch Unterstützung eines Klimaschutzprojektes ausgeglichen wurden.

Mithilfe von CO2-Kompensation bei der Herstellung von Produkte, tragen wir so dazu bei, den Treibhauseffekt zu begrenzen. Da der CO2-Ausstoß bei der Papierherstellung nicht vollständig vermieden werden kann, gleichen wir diese Belastung mit der Förderung von Klimaschutzprojekten der Umweltorganisation ClimatePartner wieder aus. ClimatePartner ist einer der führenden Dienstleistungsträger im Klimaschutz und hilft Unternehmen dabei, Klimaschutzlösungen effizient umzusetzen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.climatepartner.com

 

 

 

Reclay – Recyclingfähigkeit

Durch eine genaue Definition, Identifikation und Bemessung der Recyclingfähigkeit einer bestimmten Verpackung ist es möglich, die Werte der dort verwendeten Rohmaterialen zu erhöhen, die Effizienz des Verwertungsprozesses zu steigern und die Qualität des Materials zu verbessern.

Das Reclay Beratungsteam hat ein eigenes Softwaresystem zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von Verpackungen entwickelt (RECOTool®), das darauf ausgerichtet ist, die lokalen Mindestanforderungen an die Definition und Bemessung der Recyclingfähigkeit einer Verpackung zu erfüllen. Herstellern wird auf diese Weise ermöglicht, Strategien zu Verbesserung der Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen zu entwickeln.

 

Was gibt der Recyclingfähigkeitswert an?
AAA

95 bis 100 % – Beste Recyclingfähigkeit (basierend auf dem aktuellen Benchmark)
AA
90 bis 94 % – Exzellente Recyclingfähigkeit
A
70 bis 89 %  – Gute Recyclingfähigkeit
B
50 bis 69 % – Moderate Recyclingfähigkeit (hohe Material- oder Qualitätsverluste)

0 > bis 49 % – Geringe Recyclingfähigkeit

0 Nicht recyclingfähig

 

 

Alterungsbeständigkeit nach DIN 6738

Diese deutsche Norm beschreibt Papiere, die als Informationsträger in Archiven mit langer Lagerzeit benutzbar sein müssen. Ihre Alterungsbeständigkeit ist nach Lebensdauerklassen gestaffelt:
Papiere mit einer Lebensdauer von mindestens 50 Jahren / von mindestens 100 Jahren / von einigen 100 Jahren.
Diese Papiere haben eine Lebensdauer, an die höchste Ansprüche gestellt werden können, und dürfen „alterungsbeständig“ genannt werden.

 

 

Alterungsbeständigkeit nach DIN ISO 9706

Die internationale Norm beschreibt Papiere (auch unbedruckte), die auf Dauer aufbewahrt werden sollen. Die Anforderungen der DIN ISO 9706 übersteigen jene der DIN-Norm 6738. Experten bezeichnen die DIN ISO 9706 als „Supernorm“, die zum Ziel hat, Papiere für die Aufbewahrung auf unbegrenzte Dauer zu definieren.

 

 

ISO 14001

Die „International Organisation for Standardisation – Environmental Management“ (ISO) definierte 1996 erstmals den Begriff Umweltmanagement. Ein System, in dem Umweltaspekte bei allen täglichen Aufgaben und firmenpolitischen Entscheidungen berücksichtigt werden. Dabei legte sie Standards zur Erhebung und Bewertung umweltrelevanter Fragestellungen fest und beschrieb Verfahrensweisen zur Vermeidung von Umweltbelastungen. Die internationale Umweltmanagementnorm ISO 14001, als eine wichtige Norm innerhalb einer ganzen Normenfamilie, fasst die weltweit aner-kannten Anforderungen an betriebliche Umweltmanagementsysteme zusammen. Verschiedene Bereiche wie Ökobilanzen, Umweltkennzahlen oder Umweltleistungsbewertung werden definiert – sowohl für produzierende als auch für dienstlei-stende Unternehmen. Darüber hinaus stellt sie ein Instrumentarium zur wirkungsvollen Kontrolle dieser Maßnahmen dar. ISO 14001 legt den Schwerpunkt dabei auf die kontinuierliche Verbesserung der jeweils definierten Umweltziele. Durch den Aufbau eines Umweltmanagements und die regelmäßige Kontrolle und Neuformulierung der gesetzten Umweltziele kann so betrieblicher Umweltschutz nachhaltig durchgesetzt und verbessert werden.